Es ist ein Rückschlag für Prinz Harry (41): Uganda zieht sich überraschend von den Invictus Games zurück. Das ostafrikanische Land war erst vor rund zwei Monaten als 26. Nation dem Sportwettbewerb für verwundete Soldaten und Veteranen beigetreten.
General Muhoozi Kainerugaba, Sohn des ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni, begründete die Entscheidung auf X mit deutlichen Worten: Man wolle nicht den Eindruck erwecken, "in Opposition zu König Charles III." zu stehen, den man "zutiefst verehre".
Nach Angaben von RTL soll ein Schreiben im Auftrag von König Charles den Rückzug ausgelöst haben. Darin wurde kurz zuvor klargestellt, dass Harry und Meghan keine arbeitenden Royals sind und den König bei öffentlichen Auftritten nicht vertreten.
Aus Harrys Umfeld heißt es gegenüber dem US-Magazin "People": "Dies war eine – beabsichtigte oder unbeabsichtigte – Konsequenz des Schreibens von König Charles." Die Entwicklung sei absehbar gewesen.
Besonders bitter sei die Entscheidung für die Sportler selbst. "Die einzigen, die darunter leiden, sind die Athleten aus Uganda, die an den Invictus Games im nächsten Jahr teilgenommen hätten", erklärt eine Quelle.
Die Invictus Games wurden 2014 von Prinz Harry als internationaler Sportwettbewerb für verwundete, verletzte und erkrankte Soldaten und Veteranen gegründet. Der royale Familienstreit hat nun erstmals direkte Auswirkungen auf eines seiner wichtigsten Herzensprojekte.