Ukraine

Nächster Russen-Jet stürzt in Wohnhaus – es gibt Tote

Was ist nur in Russland los? Schon wieder ist ein Kampfjet in einem riesigen Feuerball mitten in ein Wohngebiet gestürzt – dieses Mal in Sibirien.

Roman Palman
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    Der Absturz eines Su-30-Kampfjets auf ein Wohnhaus in Irkutsk löste einen riesigen Feuerball aus.
    Der Absturz eines Su-30-Kampfjets auf ein Wohnhaus in Irkutsk löste einen riesigen Feuerball aus.
    IMAGO/ITAR-TASS

    Nach dem schrecklichen Absturz eines Überschall-Jagdbombers vom Typ Su-34 in der westrussischen Stadt Jeisk am Asowschen Meer Montagabend mit zahlreichen Toten – "Heute" berichtete – scheint sich dieses Unglück nun auch mitten in Sibirien wiederholt zu haben. 

    Wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti gegen 13 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit meldet, kam es in der Großstadt Irkutsk zu einem ähnlichen Vorfall: "Nach vorläufigen Daten ist ein SU-Flugzeug auf ein zweistöckiges Haus in der Przhevalsky-Straße in Irkutsk gestürzt", meldet Igor Kobzev, der Gouverneur der Region, auf seinem Telegram-Kanal.

    Ein erstes Video von der Absturzstelle wurde durch RIA Novosti veröffentlicht:

    Die Maschine ging beim Aufprall offenbar in einem riesigen Feuerball auf, rund zweihundert Quadratmeter sollen in Brand stehen. Der Großeinsatz ist angelaufen.

    Das Katastrophenministerium schilderte laut Reuters kurz darauf, dass die beiden Piloten bei dem Crash ums Leben gekommen sein sollen. Andere Todesopfer soll es dieses Mal nicht gegeben haben.

    Zweiter Vorfall in einer Woche

    Erst am 18. Oktober ist im russischen Jeisk ein Su-34-Jet in einen Wohnblock gestürzt. Laut dem russischen Verteidigungsministerium hatte beim Start des Flugzeugs ein Triebwerk Feuer gefangen.

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      Ein russischer Kampfjet ist am 17. Oktober in der Hafenstadt Jeisk am Asowschen Meer in einen Wohnblock gestürzt.
      Ein russischer Kampfjet ist am 17. Oktober in der Hafenstadt Jeisk am Asowschen Meer in einen Wohnblock gestürzt.
      IMAGO/ITAR-TASS

      Beim Unglück kamen 15 Menschen ums Leben. Unter den Toten seien drei Kinder sowie drei Bewohner eines brennenden Hochhauses, die aus dem neunten Stock gesprungen seien, teilten die Behörden am Dienstag mit. Weitere 19 Menschen seien mit Verletzungen in Spitäler gebracht worden. Mehr als 500 Anwohnerinnen und Anwohner wurden evakuiert.

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