Seit Freitag liegt die Verordnung des Bundes zur Gewährung des temporären Schutzes für Flüchtlinge aus der Ukraine vor, seit Samstag ist sie in Kraft. Damit kann die Polizei Wien nun mit der Daten der Flüchtlinge beginnen. Um die Anträge, die bereits im Beratungszentrum im Austria Center Vienna (Donaustadt) eingegangen sind, rasch zu bearbeiten, wird ab morgen, Montag, die Annahme neuer Anträge gestoppt. Dafür startet die Erfassung jener, die schon vorliegen.
Menschen, die bereits einen Antrag gestellt haben, werden nun zu aktiv zu einem Termin eingeladen, um ihre Daten von der Landespolizeidirektion Wien erfassten zu lassen. So kann dann die Aufnahme in die Grundversorgung abgeschlossen werden, teilte der Fonds Soziales Wien am Sonntag mit. Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung zur EU-Richtlinie "Massenzustrom" sei nun der Weg frei, den Menschen tatsächlich Leistungen aus der Grundversorgung zukommen zu lassen.
"Wir haben dafür bereits die Vorarbeit geleistet und stehen auch weiterhin für eine kooperative Zusammenarbeit zur Verfügung, damit die Menschen ohne weitere Verzögerungen versorgt werden können", erklärt der Leiter des Kundenservices des FSW Wien Roland Haller.
Auf wenn keine neuen Anträge angenommen werden, gehe die Beratung aber weiter. Der FSW stellt rund 40 Mitarbeiter, auch Caritas und Diakonie helfen bei Fragen zu Grundversorgung oder Wohnraumvermittlung weiter. Die medizinische Betreuung und Versorgung übernimmt "AmberMed".