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Ukraine-Krise – Biden spricht von drohendem Weltkrieg

Joe Biden spricht Klartext und meint, dass es bei einem Schusswechsel zwischen Amerikanern und Russen zu einem neuen Weltkrieg kommen würde. 
Tobias Kurakin
11.02.2022, 11:30

Die Lage in der Ukraine wird immer angespannt. Nachdem zuletzt der Bürgermeister von Kiew und Ex-Box-Star Witali Klitschko angekündigt hatte, notfalls auch selber zu den Waffen zu greifen, hat sich nun neuerliche Joe Biden zu Wort gemeldet. Der US-Präsident empfiehlt allen US-Bürgerinnen und Bürgern, die sich in der Ukraine befinden das Land zu verlassen. 

"Unionsentschlossenheit 2022“ sorgt für Bedenken 

Auslöser für den besorgniserregenden Appell dürfte das gestrige Manöver "Unionsentschlossenheit 2022“ gewesen sein, dass von russischen und belarussischen Truppen durchgeführt wurde. Für Sonntag ist dann die nächste Machtdemonstration geplant. Dann will nämlich die russische Kriegsflotte im Schwarzen Meer ihre imposanten Schiffe zur Schau stellen. 

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Während der russische Präsident Unterstützung von dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko bekommt, sichert der Westen der Ukraine Hilfe lediglich durch Beteuerungsbekundungen zu, die von der Gegenseite nur wenig ernst genommen wird. "Bis die irgendwelche Truppen hierher schicken, stehen wir schon am Ärmelkanal", meinte Lukaschenko jüngst. 

Russland erhöht definitiv die Schlagzahl und das Muskelzeigen an der Grenze zur Ukraine. Der britische Außenminister Ben Wallace sprach gestern davon, dass Russland auch vorhabe, strategische Nuklearübungen durchzuführen. Experten mutmaßen zudem, dass das Putin-Regime bei den Übungen in Belarus auch Nuklearraketen in Stellung bringen könnte. 

Biden: Putin soll nicht so "töricht" sein

Biden äußerte ob der jüngsten Entwicklungen drastische Bedenken. In einer Ansprache meinte der US-Präsident: "Wir haben es hier mit einer der größten Armeen der Welt zu tun. Das ist eine ganz andere Situation, und die Dinge könnten schnell verrückt werden." Er warnte den russischen Präsidenten davor nicht so "töricht" zu sein. Wenn Russen und Amerikaner aufeinander zu schießen beginnen würden, "befinden wir uns in einer ganz anderen Welt", so Biden, der dann versicherte, dass es zu einem Weltkrieg kommt. 

Mittlerweile gehen internationale Beobachterinnen und Beobachter davon aus, dass es wenn es zu einer Invasion der Ukraine kommt, am 20. Februar so weit sein wird. An diesem Tag enden nicht nur die Olympischen Spiele in Peking, sondern auch die russischen Truppenübungen in Belarus. 

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