Ukraine-Krise: Faymann zu mehr Sanktionen skeptisch

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ist am Mittwoch für Deeskalation in der Ukraine-Krise eingetreten, nachdem sich die Lage aktuell wieder verschärft. Grundsätzlich wolle er den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier unterstützen.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ist am Mittwoch für Deeskalation in der Ukraine-Krise eingetreten, Grundsätzlich wolle er den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier unterstützen.

Steinmeier habe "erst heute wieder klar gemacht hat, dass ein Konflikt zwischen Russland und der Ukraine nicht durch zusätzliche Sanktionen angeheizt werden sollte", sagte Faymann nach dem Ministerrat.

Auch Steinmeiers Aussage, dass vielmehr "die Deeskalation der Auftrag ist - das unterstütze ich zu 100 Prozent", sagte der Kanzler. Darüber hinaus verwies er darauf, dass man nun "fachlich" zu beurteilen habe, wie sich allfällige weitere Sanktionen (wirtschaftlich) auswirken würden. Diese Stellungnahme sei "am Fertigwerden", Experten von Nationalbank und Finanzministerium erarbeiten ein entsprechendes Papier.

Auswirkungen "würden uns treffen"

Die Auswirkungen von weiteren Sanktionen würden "nicht ohne sein", sagte Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP). Selbstverständlich müsse man bedenken, dass Österreich mit Russland Handel treibt - "das würde uns treffen", so der VP-Chef im Pressefoyer nach dem Ministerrat.

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