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Tennis-Star zog in den Krieg, zeigt Dialog mit Djokovic

Der ukrainische Tennis-Spieler Sergiy Stakhovsky tauschte den Schläger gegen ein Maschinengewehr, zog in den Krieg. Novak Djokovic bietet Hilfe an.
Erich Elsigan
06.03.2022, 16:27

Sergiy Stakhovsky war Nummer 31 der Tennis-Welt. Jetzt unterstützt er seine Heimat Ukraine im Kampf gegen Russland. Er schloss sich der Militärreserve in Kiew an. 

Kollegen machen sich Sorgen um den 36-Jährigen. Allen voran Novak Djokovic. Stakhovsky berichtet, dass sich der Serbe via Whatsapp bei ihm meldete - und veröffentlichte den Chat auf Instagram.  

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"Strako, wie geht es dir", fragt die Nummer zwei der Tennis-Welt. "Ich hoffe, es beruhigt sich bald alles." Djokovic bietet seine Unterstützung an. "Bitte lass mich wissen, an welche Adresse ich Hilfe schicken kann. Finanzielle Hilfe oder andere..."

In der italienischen Zeitung "La Stampa" berichtet Stakhovsky, dass seine Frau nicht damit einverstanden ist, dass er sich für den Verbleib in der Ukraine entschieden hat. "Mittlerweile versteht sie es. Ich bin hier geboren, meine Großeltern sind hier begraben - ich möchte meinen Kindern eines Tages etwas erzählen können." 

Auf Instagram schrieb er vor wenigen Tage: "Ich hätte nie gedacht, jemals eine kugelsichere Weste in Kiew zu benötigen...Wir müssen zusammenhalten und es beenden. Wir müssen Putin dorthin stecken, wo er hingehört - ins Gefängnis."