Am Montagabend raste ein Lkw in eine Menschenmenge auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, die Polizei geht von einem Anschlag aus. Im polnischen Fernsehen äußerte sich der Chef einer Transportfirma, der der Besitzer des Lkw sein will.
Unterdessen wurde der Lenker des Todes-Fahrzeugs festgenommen. Neben ihm soll noch ein weiterer Mann im Sattelschlepper gewesen sein - er soll nicht mehr am Leben sein.
Mindestens neun Tote, mehr als 50 Verletzte: Ein Sattelschlepper raste in Menschen auf einem Weihnachtsmarkt und richtete ein Blutbad an. Der Fahrer wurde nach kurzer Flucht festgenommen, sein Beifahrer ist laut deutschen Medien tot.
Der Chef einer Transportfirma - ein polnisches Unternehmen - sagte im polnischen Fernsehen, der Kontakt zum Fahrer sei um 16 Uhr abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt habe die Frau des Mannes versucht, ihn zu erreichen.
Ob jener Mann später am Abend hinter dem Steuer gesessen ist, ist nicht bekannt - der Chef vermutet, dass sein Mitarbeiter von einer anderen Person überwältigt oder der Lkw auf andere Weise entwendet wurde. Bei dem Mann handle es sich um seinen Cousin, für den er die Hand ins Feuer legen würde. Er habe an jenem Tag eine Ladung in Berlin abliefern sollen.