Um was es für VP, SP, FP & Grüne in Salzburg geht

Die letzte Station im Super-Wahljahr 2018 steht an: Salzburg. Neun Parteien treten an. Hier erfahren Sie alles, was Sie über den spannenden Wahltag wissen müssen.

In Salzburg ist mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer die ÖVP an der Macht. Es gilt also, den ersten Platz zu verteidigen. Doch was streben die anderen Parteien an? Hier die Ausgangslage.

ÖVP

Nach dem historischen Tief von 2013 (29 Prozent) will der Landeshauptmann Wilfried Haslauer nicht nur den ersten Platz verteidigen, sondern zumindest jede dritte Wählerstimme ergattern. Mit wem er nach der Wahl in eine Koalition gehen will, lässt er sich noch völlig offen. Ein einziger Koalitionspartner wäre aber wünschenswert.

SPÖ

Walter Steidl will mit der SPÖ in Salzburg einen "Zugewinn an Vertrauen und Stimmen" erreichen. Genaue Prozentpunkte gibt er nicht an. 2013 erreichten auch die Sozialdemokraten ein historisches Tief, mit 23,8 Prozent. Klar ist aber: Man will Nummer Zwei vor der FPÖ bleiben und wieder in die Regierung kommen.

Grünen

Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler gibt sich realistisch. Einen Stimmenzuwachs zu den 20,2 Prozent bei der letzten Wahl erwartet sie nicht. Die Devise lautet also: So stark werden, dass sich Schwarz-Grün wieder ausgeht.

FPÖ

Die FPÖ mit Marlene Svazek strebt in Salzburg über 20 Prozent an. Das wäre das beste Ergebnis der Parteigeschichte. Beim letzten Wahlgang 2013 lag man auf 17 Prozent. Svazek träumt davon, auf Platz Zwei vor der SPÖ zu landen.

NEOS

Die NEOS kandidieren in Salzburg zum ersten Mal und wollen auf Anhieb die 5-Prozent-Hürde für den Einzug in den Landtag schaffen. Mit drei Mandaten würde man auch den Klubstatus erreichen, ein ausgesprochenes Ziel von Spitzenkandidat Sepp Schellhorn. Wird er nicht Landesrat, bleibt er in der Bundesebene und Nationalratsmitglied.

FPS - Liste Karl Schnell und Hans Mayr

Für Karl Schnell (langjähriger Salzburger FPÖ-Chef, nun eigene Liste) und Ex-Team Stronach-Landesrat Hans Mayr geht es ums politische Überleben. Auch sie wollen in den Landtag einziehen.

KPÖ Plus und CPÖ

Die KPÖ Plus und die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) werden es aller Voraussicht nach nicht schaffen, in den Landtag zu kommen. Das wissen sie auch selbst. Wer nur in einzelnen Bezirken (und nicht im ganzen Bundesland) auf dem Wahlzettel steht, hat keine Chance. (red)

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