Ein Viertel will Corona-Impfung verweigern

Die Regierung plant keine Impfpflicht gegen Corona. Bis dahin müsse man aber noch Aufklärungsarbeit leisten, so Minister Anschober.

Die ganze Welt leidet an der aktuellen Corona-Pandemie am Fehlen von direkten Medikamenten und Therapien. Experten forschen fieberhaft nach einem Impfstoff. Im Auftrag des Gesundheitsministeriums hat nun das Market-Institut einer repräsentativen Gruppe von 1.000 Menschen die Frage gestellt, ob sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen würden, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht. Das Ergebnis zeigt, dass es eine deutlich höhere Bereitschaft für eine Impfung gegen das Corona-Virus als etwa gegen die Influenza gibt.

Aufklärungsarbeit geplant

Immerhin geben 62 % der Befragten an, "auf jeden Fall" (35 %) bzw. "eher schon" (27 %) an einer Impfung teilnehmen zu wollen. Aber immerhin sagen 25 % auch, "eher nicht" oder "sicher nicht" an einer Impfung gegen Corona teilnehmen zu wollen.

Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne): "Damit ist die Impfbereitschaft gegen Corona deutlich höher als etwa bei der Influenza. Generell zeigen die Daten allerdings auch, dass wir noch viel Informations- und Aufklärungsarbeit beim Thema Impfungen leisten müssen. Das wird ein zentraler Schwerpunkt der Gesundheitspolitik im Herbst werden.“

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