Ein neuer Hype rollt auf uns zu: Die Boston Consulting Group fragte nach der Haltung der Österreicher zu iPad, Kindle und Co. Das Ergebnis: 49 Prozent der Befragten gaben an, sich ein derartiges Gadget anschaffen zu wollen.
Jahrelang waren Tablets ein Nischenprodukt. Doch mittlerweile dürfte die Popularität der Geräte massiv gestiegen sein. Die Boston Consulting Group (BSC) befragte knapp 13.000 Menschen (rund 700 davon in Österreich), ob sie sich iPad, Kindle oder ein ähnliches Produkt anschaffen wollen. Und 49 Prozent haben die Frage mit "Ja" beantwortet.
Zu teuer
Sollten die Befragten ihre Pläne umsetzen, könnten Tablets in wenigen Jahren ein ähnlich gängiges Produkt sein wie PC, Fernseher oder Smartphones, schreibt die BSC: "Tablets könnten die MP3-Player dieser Dekade werden", sagt BSC-Mediensprecher John Rose.
Allerdings: Die Konsumenten beschweren sich über die hohen Preise. Die befragten US-Bürger gaben an, maximal 200 Euro für einen E-Reader oder ein Tablet ausgeben zu wollen - allein Apples iPad kostet in den Staaten 499 Dollar.
Hoffnung für Zeitungsindustrie
66 Prozent der Befragten gaben an, dass ein Tablet für sie alle Stücke spielen müsste. Dazu gehören Internet surfen, Musik hören, Videos sehen, lesen, etc.
Gute Nachrichten hat die BSC für die Zeitungsindustrie: Die Mehrzahl der befragten US-Bürger kann sich vorstellen, für E-Reader-Ausgaben von Zeitungen und Magazinen zu bezahlen.