Umfrage: FPÖ in Wien mit 37 Prozent Nummer 1

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Diese "Heute"-Umfrage birgt für die ohnehin schon heillos zerstrittene Wiener SPÖ zusätzliche Sprengkraft: Erstmals fallen die Rathaus-Roten hinter die FPÖ zurück - und zwar deutlich.

Diese "Heute"-Umfrage birgt für die ohnehin schon heillos zerstrittene Wiener SPÖ zusätzliche Sprengkraft: Erstmals fallen die Rathaus-Roten hinter die FPÖ zurück – und zwar deutlich.
Bei der wird diese Umfrage das Thema sein – auch wenn sie gar nicht auf der Tagesordnung steht. Die Sonntagsfrage, gestellt von "Unique Research" (500 Befragte, maximale Schwankungsbreite: ±4,4 Prozent) im Auftrag von "Heute", hat es tatsächlich in sich.

Sie zeigt, dass die monatelange Selbstzerfleischung der Rathaus-Roten tiefe Spuren hinterlassen hat. Und sie wird die Nachfolgediskussion um Häupl weiter befeuern, auch wenn keiner der "Kronprinzen" in der Umfrage wirklich überzeugt.

Die Ergebnisse im Detail:


Die SPÖ kommt nur noch auf 31 Prozent – 8,8 Prozentpunkte weniger als bei der Wahl.
Die FPÖ überholt erstmals die SPÖ – und das deutlich: 37 Prozent würden sie derzeit wählen (plus 6,2 Prozent).
Schwach auch die Grünen, die aus ihrer Regierungsbeteiligung nicht viel machen können und bei 11 Prozent stagnieren.
Ebenfalls unverändert: die ÖVP mit knapp 10 Prozent.
Deutlich zulegen können die Neos; von 6,2 auf 9 Prozent.


Auffällig: Von den kolportierten Nachfolgern Häupls ist Stadtrat Ludwig mit Abstand am beliebtesten, alle anderen (Bures, Brauner, Schieder, Sima) sind abgeschlagen.
Griss ist für 24 Prozent der

Wiener wählbar

"Unique Research" fragte: Was passiert, wenn Ex-Hofburgkandidatin Irmgard Griss in Wien zur Wahl antreten würde: Viel! 5 Prozent würden sie "ganz sicher" wählen. Enorm ihr Wählerpotenzial: Weitere 19 Prozent schließen nicht aus, sie zu wählen.

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