Die deutsche Rechtaußenpartei "Alternative für Deutschland" ist in einer aktuellen Umfrage so stark wie nie zuvor. Würde heute im Nachbarland gewählt, käme die AfD laut Forsa-Umfrage auf 23 Prozent. Als Kanzler wünschen sich die Deutschen jedoch den konservativen CDU-Politiker Friedrich Merz. Die Regierungskoalition wird abgestraft. Zusammen würden erreichen die Parteien nur noch 32. Prozent.
Die AfD festigt damit ihre Stellung in Umfragen. Gegenüber der Vorwoche verbesser sie sich aber nur um einen Prozentpunkt. Brisant: Die AfD gilt als Rechtsaußenpartei in Deutschland. In drei Bundesländern (Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt) gelten die Landesorganisationen als gesichert rechtsextrem. In sechs weiteren Ländern gilt die Partei als Verdachtsfall.
Unverändert blieben in der Umfrage die Werte für die CDU (31 Prozent), SPD (14 Prozent), Grüne (13 Prozent), FDP (fünf Prozent) und sonstige Parteien (elf Prozent). Die Linke verlor einen Punkt und erreichte nur noch drei Prozent.
Ein Hammer: Die deutsche Bevölkerung scheint das Vertrauen in ihr politisches Personal verloren zu haben. Auf die Frage, ob sie den Eindruck haben, dass die meisten Politiker in der Bundespolitik wissen, was die Menschen im Alltag bewegt, antworten 81 Prozent der Befragten mit Nein. Diese Einschätzung wird unabhängig von Geschlecht, Bildungsschicht oder Wohnort von der großen Mehrheit geteilt.