Umgestürzte Fichte vom Mendlingtal war nicht krank

Nach Tod des Mädchens: Erste Erhebungen ergaben, dass die umgestürzte Fichte gesund war. 
Nach Tod des Mädchens: Erste Erhebungen ergaben, dass die umgestürzte Fichte gesund war. LPD NÖ
Im Fall des tödlich verunglückten Mädchens im Mendlingtal (Scheibbs) zeigen erste Erhebungen, dass die Fichte gesund war. Weitere Ermittlungen folgen.

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte, war laut Baumsachverständigem die umgestürzte Fichte eingehend untersucht worden. "Ein schriftliches Gutachten steht noch aus, aber es gibt keine Hinweise darauf, dass der Baum durch eine Krankheit geschädigt oder geschwächt gewesen wäre", so der Staatsanwalt. Wir berichteten, dass die Ermittlungen noch länger andauern werden. 

"Hätten die Betreiber mit dem Sturm rechnen müssen?"

Im Fokus der derzeitigen Ermittlungen stehen jetzt die Betreiber. Es wird der Fragen nachgegangen, ob diese mit dem Sturm hätten rechnen müssen. Dazu werden unter anderem Zeugen befragt, die laut ihren Angaben beim Eingang zur Erlebniswelt vor dem Sturm gewarnt worden wären.

Endgültiger Bericht erst in Wochen fertig

Weiters wird noch abgeklärt,  wie schwer die Großmutter und das zweite Enkelkind verletzt wurden. „Hier werden ebenfalls noch Informationen und – wenn nötig – auch ein Gutachten eingeholt“, so Wurzer gegenüber noe.ORF.at. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft St. Pölten wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. Bis ein endgültiger Bericht zu dem tragischen Unfall Anfang Oktober vorliegt, wird es noch einige Wochen dauern.

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