Ein Lkw-Unfall bei der Prater-Baustelle am Montag in der Früh führte zu erheblichen Verzögerungen im Frühverkehr. Der Sattelschlepper war auf der Südosttangente umgekippt und lag über beide Fahrspuren. Ein Verkehrschaos war die Folge. Der Lkw hatte Diesel verloren, sodass die Reinigungsarbeiten ebenfalls dauerten. Rund zehn Meter Leitschienen müssen erneuert werden.
Gegen 5.00 Uhr früh hatte der Fahrer des Lkw die Kontrolle verloren und war umgekippt. Das Führerhaus wurde teilweise durchtrennt, der etwa 35-jährige Lenker musste mit Knochenbrüchen und Prellungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Am Vormittag lag der Lkw immer noch über beide linke Fahrstreifen, auch die Fahrbahn Richtung Norden war betroffen. Die Autofahrer stöhnten: Aufgrund der Bergungarbeiten konnen nur die Ersatzbrücken befahren werden.
Es wurd gebeten, über die Auffahrt St. Marx auszuweichen. Der zehn Kilometer lange Stau reichte in Richtung Süden ab der S2 ab Rautenweg. Hier war mit etwa 1,5 Stunden Zeitverlust zu rechnen. In Richtung Kagran begann der zwölf Kilometer lange Stau auf der A2 bei Mödling.
Die Ausweichstrecken waren komplett überlastet. So staute es auch auf der Wagramer Straße, der Reichsbrücke und der Lassallestraße sowie dem Praterstern.
10 Meter Leitschienen müssen erneuert werden
Erst zu Mittag konnte der Unfall-Lkw geborgen werden, dann begannen die Reinigungs- und Reparaturarbeiten auf Hochtouren. Da der Lkw Diesel veloren hat, musste dieser zuerst gebunden werden, bevor die Fahrbahn gesäubert werden konnte. Der umgekippte Lkw hat außerdem die Leitschienen im Baustellenbereich so schwer beschädigt, dass rund zehn Meter neue Leitschienen abgebracht werden müssen. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten, können die Fahrspuren auf der Erdberger Brücke wieder frei gegeben werden.