Nachhaltigkeit ist ein dehnbarer Begriff mit vielen Facetten, Energie ist einer davon und vielleicht sogar der Wichtigste. Die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist ein spannendes Projekt.
Dank Österreichs Wasserreichtum können wir mit Laufwasserkraftwerken und Pumpspeicherkraftwerken einen Gutteil des Stromes ohnedies ressourcenschonend erzeugen und auch Über- oder Unterversorgungszeiten ausgleichen. Klingt beruhigend, doch die Energiewende ist komplexer und weit mehr, als der Strom fürs Smartphone, den A++ Geschirrspüler oder die Energiesparlampe.
Elektro-Mobilität ist eine saubere Zukunftslösung, zumindest was Luft und Lärmvermeidung betrifft. Doch was passiert, wenn plötzlich alle oder viele mit Strom fahren? Die Klimaerwärmung ist für alle spürbar, wer wird künftig unsere Häuser kühlen? Damit Strom in Zukunft verfügbar und für alle leistbar bleibt, damit die Energiewende nachhaltig gelingt, sind Energieeffizienz, neue Technologien und intelligente Infrastrukturen notwendig. Zudem ist die Energiefrage auch keine allein österreichische Frage, denn der gesamte europäische Strommarkt ist im Umbruch.
Das verlangt neben hohen Investitionen ein breites Bewusstsein dafür, wie jeder Einzelne mit Energie umgeht und welche Auswirkungen das eigene Verhalten hat. Bereits zum vierten Mal findet heuer am 6. November von 9 bis 18 Uhr der Umwelt- und Energiekongress "Zero Emission Cities" im Wiener Rathauses statt. Das diesjährige Motto lautet: "Alternativ wird Mainstream. Der Siegeszug der erneuerbaren Energie".
Die Themen sind diesmal Photovoltaik, Windenergie, innovative Stromspeicher und Fragen rund um die Energiewende. Eintritt frei. Anmeldung sowie alle Details und Infos online unter .