Umweltaktivistin starb bei Horrorcrash

Bei jener 54-jährige Obersteirerin, die am Dienstag auf der B320, der Ennstalbundesstraße, im Gemeindegebiet von Wörschach (Bezirk Liezen) bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, handelt es sich um die Umweltaktivistin Barbara Stangel vom Verein "Nein zur Ennsnahen Transittrasse NETT".

Bei jener 54-jährige Obersteirerin, die am Dienstag auf der B320, der Ennstalbundesstraße, im Gemeindegebiet von Wörschach (Bezirk Liezen) bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, handelt es sich um die Umweltaktivistin Barbara Stangel vom Verein "Nein zur Ennsnahen Transittrasse NETT".

An dem Crash, der gegen 16.30 Uhr passierte, waren laut Roten Kreuz drei Pkw sowie ein Lkw beteiligt. Trotz des Einsatzes von sieben Rettungsfahrzeugen und dem ÖAMTC-Hubschrauber Christophorus 14 kam für die Frau jede Hilfe zu spät. Drei weitere Unfallbeteiligte wurden mit leichten Verletzungen in das LKH Rottenmann gebracht.

Laut Grüne war Stangel jahrelang für die Partei in mehreren Funktionen tätig. Bundessprecherin Eva Glawischnig bedauerte den Verlust einer der "engagiertesten Umweltkämpferinnen unseres Landes".

"Mit ihrem Mut, ihrem unerschütterlichen Willen und ihrem großen Herz war mir Barbara immer ein Vorbild", hieß es in dem Nachruf. "Barbara Stangel war Vorkämpferin der steirischen Anti-Transit-Bewegung, ihr entschlossenes Eintreten für die Lebensqualität im Ennstal und für den Erhalt der Kultur- und Naturlandschaft rund um den Grimming hat weit über das Ennstal hinausgestrahlt. Barbara Stangel war im Ennstal eine herausragende Galionsfigur der Umweltbewegung. Ihr Kampf gegen eine Autobahn im Ennstal hat die Bevölkerung vor Transitverhältnissen wie in Tirol bewahrt", so der Grüne Landessprecher Werner Kogler und Bezirkssprecher Lambert Schönleitner.

 

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