Ein geplanter Windpark sorgt in Traismauer seit Jahren für Streit, zuletzt gab die BH das Gebiet zur Rodung frei, jetzt intervenierte die Umweltanwaltschaft.
Das Thema "Windpark" zieht sich in Traismauer (Bez. St. Pölten) schon über Jahre. Zuerst endete eine Volksbefragung noch zugunsten einer Windkraftanlage, später änderte sich die Meinung der Bewohner aber und bei einer zweiten Volksbefragung im Jahr 2016 wurde das Projekt ganz klar abgelehnt.
Zuletzt gab die BH das betroffene Gebiet dennoch zur Rodung frei, die Planungen für den Windpark schienen auf der Zielgerade zu sein. Jetzt schaltete sich die niederösterreichische Umweltanwaltschaft ein. Die bisherigen Naturschutzgutachten wurden überprüft und als mangelhaft bewertet, die Umweltanwaltschaft empfiehlt der BH das Projekt abzusagen.
Das Thema Windpark in Traismauer könnte dadurch gänzlich vom Winde verweht werden. Freude über das Veto gab es bei der Liste MIT, die hatte sich gegen das Projekt stark gemacht. "Dieser Standort ist mehr als ungünstig und zerstört einen noch nahezu unberührten Naturraum. Das von den Betreibern als unabhängig dargestellte Vorprüfungsverfahren, hinter dem sich auch die lokale Gemeindeführung immer versteckt hat, wurde nun mit dem Gutachten der NÖ. Umweltanwaltschaft endgültig als rechtswidrige, lückenhafte und nicht genehmigungsfähige Posse entlarvt!", so MIT-Gemeinderat Günther Brunnthaler.
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