UN fordert hartes Vorgehen gegen IS-Bräute

Mit Nikab vollverschleierte Schülerinnen in der einstigen Hauptstadt des Islamischen Staates, Raqqa. Aufgenommen im Jahr 2014
Mit Nikab vollverschleierte Schülerinnen in der einstigen Hauptstadt des Islamischen Staates, Raqqa. Aufgenommen im Jahr 2014Bild: Reuters

Eine einstimmig beschlossene UN-Resolution fordert die Verfolgung von IS-Bräuten, die nach Syrien gereist sind. Sie waren vielfach Komplizinnen und Terrorhelfer.

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) ist im Irak und in Syrien militärisch so gut wie komplett geschlagen. Seit dem Fall der einstigen Hauptstadt Raqqa sind viele sogenannte "Dschihad-Touristen" wieder in ihre Heimatländer, auch in Europa, zurückgekehrt.

Die UN hat in einer einstimmig angenommenen Resolution beschlossen, verstärkt gegen solche Dschihad-Rückkehrer vorzugehen. Besonders auch gegen die IS-Bräute, die nach Syrien und in den Irak gereist sind, soll ermittelt werden, so die UN. Diese hätten oft als Terrorhelfer, Unterstützerinnen und willige Komplizinnen des Terrorkalifats fungiert.

Auf den 13 Seiten des Dokuments heißt es außerdem, es sei dringend notwendig, sich um die Kinder der Terroristen zu kümmern und ihnen eine Resozialisierung zu ermöglichen.

(red)

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