Der UN-Sicherheitsrat hat der von Russland und der Türkei ausverhandelten Waffenruhe in Syrien zugestimmt. Die von Russland vorgelegte Resolution beinhaltet auch Pläne zur Bildung einer Übergangsregierung und wurde einstimmig angenommen.
Der UN-Sicherheitsrat hat der von Russland und der Türkei ausverhandelten zugestimmt. Die von Russland vorgelegte Resolution beinhaltet auch Pläne zur Bildung einer Übergangsregierung und wurde einstimmig angenommen.
Russland hat im UN-Sicherheitsrat eine Resolution vorgelegt, die nicht nur die derzeitige Waffenruhe - die seit Freitag offiziell in Kraft ist - beinhaltet, sondern auch den Plan für eine Übergangsregierung sowie Verhandlungen zwischen Regierung und Rebellen. Diese sollen Ende Jänner in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfinden.
Der UN-Sicherheitsrat hat diese Resolution am Silvester einstimmig angenommen. Von Waffenruhe und Verhandlungen weiterhin ausgeschlossen sind dschihadistische Terrormilizen wie der oder die Al Kaida nahestehende "Jabhat Fatash al Scham" (ehemals "Al Nusra-Front").
Die Waffenruhe im Bürgerkriegsland Syrien soll am Silvestertag weitgehend gehalten haben, wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bekanntgab. In einigen Regionen gab es allerdings weiterhin Zusammenstöße zwischen Regime und Rebellen. Zuvor hatten mehrere Oppositionsgruppen mit einer Aufkündigung der Waffenruhe gedroht.