Unbekannter Katzensniper schoss arme 'Lilly" an

Brutaler Fall von Tierquälerei in Heidenreichstein (Gmünd): Katze "Lilly" kam blutüberströmt nach Hause. Beim Tierarzt dann der Schock: Die Samtpfote war angeschossen worden.
Bange Stunden für die vierjährige Katze "Lilly" aus Heidenreichstein (Bezirk Gmünd)!

Wie jeden Tag machte die Freigängerin am Samstag eine ausgiebige Tour – ihren Weg durch die Katzenklappe zurück ins Haus findet das Tier im Normalfall ohne Probleme. Als Besitzerin Karin B. mit ihrer Familie gegen 21 Uhr abends nach Hause kam dann der Schock: "Sie ist blutüberströmt im Haus am Gang gelegen", schildert die 38-Jährige.

Arzt fand Projektil



Während der Gatte die beiden Kinder (eineinhalb und fünf Jahre) schlafen legte, brauste Karin B. zum Tierarzt. Erste Vermutungen, das Tier sei beispielsweise von einem Auto angefahren worden, bestätigten sich nicht. Viel schlimmer: Beim Röntgen entdeckte der Veterinärmediziner ein Projektil, das sich nach wie vor in "Lilly"s Brust befand – die Katze war angeschossen worden!

CommentCreated with Sketch.7 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Wunde wurde rasch versorgt, die ehemalige Streunerin, die bei Familie B. ein liebevolles Zuhause fand, entronn nur knapp dem Tod.

Karin B., Besitzerin von "Lilly"
Karin B., Besitzerin von "Lilly"

Anzeige wegen Tierquälerei



"Das Projektil kann erst später entfernt werden, wenn Lilly stabil ist", schildert Karin B. im "Heute"-Gespräch.

Die 38-Jährige erstattete Anzeige wegen Tierquälerei bei der Polizei, hofft nun auf Hinweise zum Täter. "Eine Nachbarin hat den Schuss sogar gehört. Es ist auch mit kleinen Kindern nicht lustig, wenn draußen jemand herumschießt", macht sich die Zweifach-Mama Sorgen.



(nit)

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