Unberührte Natur soll Bauprojekten weichen

In der Hinterbrühl (Bezirk Mödling) gehen die Wogen hoch! Die finanzmarode Gemeinde möchte zur Stadtkassensanierung 15.600 Quadratmeter Grün- in Bauland umwidmen. Eine Bürgerinitiative schießt jetzt aus allen Rohren: Sie spricht von mutwilliger Zerstörung eines Naturparadieses sowie geplantem Gesetzesbruch.

„Sowohl Ziel als auch Vorgangsweise der Gemeinde sind inakzeptabel“, kritisiert Thomas Blumenschein von der Bürgerinitiative, „liegt die unberührte Grünoase am Rande des Wienerwaldes doch im geschützten Gebiet. Auch ist eine Umwidmung zwecks Wertsteigerung verboten!“

Ortschef Benno Moldan (VP) sieht dies freilich anders: „Mangels Industrie und Gewerbe sind wir zu 75 % von Steuergeld abhängig. Auch die Gemeinde muss zur Linderung der Situation beitragen. Vor einer etwaigen Umwidmung sind zahlreiche Instanzen zu durchwandern, wobei das letzte Wort in so einer Sache die Landesregierung hat!“

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