Wintersport

"Unfahrbar!" Ärger über RTL-Start in Killington

Der Damen-Riesentorlauf in Killington sorgte für Diskussionen im Ski-Weltcup. Für eine Läuferinnen war das Rennen alles andere als fair. 
Heute Redaktion
27.11.2021, 17:15

Eigentlich war der Start des ersten Durchgangs am Samstag für 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit angesetzt gewesen, wurde dann auf 16.30 Uhr verschoben. Obwohl sich wenig an den Wetterbedingungen verändert hat, wurden die ersten Läuferinnen vom Start losgelassen. 

Und das, obwohl starker und vor allem böiger Wind über die "Superstar"-Piste pfiff. Der Sturm, in den USA als "The Beast" bekannt, machte schnell seinem Namen alle Ehre. Nach gerade einmal neun Läuferinnen wurde das Rennen schon wieder gestoppt, wurde schließlich abgesagt. 

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"Unfahrbar"

"Ich war schon verwundert, dass freigegeben wurde. Es war bei der Besichtigung schon unfahrbar und es hat sich an den Bedingungen nichts geändert", ärgerte sich ÖSV-Läuferin Ramona Siebenhofer nach ihrem Lauf, der die Steirerin auf Rang sieben (+0,94) brachte. 

Und wurde danach noch deutlicher. "Von fairen Verhältnissen sind wir weit entfernt. Es waren Tore dabei, wo ich nicht gesehen habe, wo das Tor überhaupt steckt", erklärte Siebenhofer ihren Rückstand. 

"Nicht die besten Bedingungen"

Ähnlich sah es auch Lokalmatadorin Mikaela Shiffrin, die mit einem Rückstand von 1,38 Sekunden abgeschlagen Letzte war. "Es ist zwar mein Heimrennen, aber sehr windig. Es ist nicht gefährlich, aber ein großer Kampf. Man weiß nicht, wer Wind hat und wer nicht. Wenn es so bleibt, sind es sicher nicht die besten Bedingungen für ein Rennen", erklärte die US-Amerikanerin. 

Das sah dann auch die Jury so, sagte das Rennen komplett ab. 

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