Unfall-Lenker überquert Autobahn, bricht dann zusammen

Ein Unfall auf der Autobahn. (Symbolbild)
Ein Unfall auf der Autobahn. (Symbolbild)laumat.at / Matthias Lauber
In der Nacht auf Freitag verunfallte ein Lenker aus Deutschland auf der Rheintalautobahn. Danach riskierte er sein Leben bei der Flucht vom Unfallort.

Schwerer Crash auf der Rheintalautobahn A14. Gegen 03.40 Uhr fuhr der Lenker eines Pkw auf der A14  Richtung Tirol, als er während eines Überholmanövers zu weit nach links fuhr und in weiterer Folge gegen die Mittelleitschiene prallte. Das Fahrzeug schleuderte anschließend zurück auf die Fahrbahn und kam nach ca. 50 Meter zum Stillstand.

Nach dem Unfall versuchte der Lenker, welcher nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist, zu Fuß zu flüchten. Er überquerte dabei in einem riskanten Manöver die Autobahn und blieb verletzt in der Böschung der Richtungsfahrbahn Deutschland liegen. Der Lenker musste anschließend mit Verletzungen ins LKH Feldkirch gebracht werden.

Mit Wärmebildkamera im Einsatz

Der dort durchgeführte Alkotest verlief positiv. Da der Unfalllenker vorerst angab, dass er nicht der Lenker des Fahrzeuges gewesen sei, wurde die A14 mittels Wärmebildkamera abgesucht. Hinweise auf weitere Mitfahrende ergaben sich jedoch nicht. Auch ein Zeuge bestätigte, dass der Lenker allein im Auto gesessen sei.

Die A14 war laut Polizeiangaben von 03.40 Uhr bis 04.50 Uhr in beide Fahrtrichtungen für den gesamten Verkehr gesperrt. Vor Ort war die FFW Hohenems mit 37 Mann und sechs Fahrzeugen, das Rote Kreuz mit 17 Einsatzkräften (zwei Notärzte) und drei Fahrzeugen, die ASFINAG mit zwei Mann und zwei Fahrzeugen sowie die Polizei mit zehn Beamten und fünf Fahrzeugen.

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