Ein Horrorcrash auf der A1 bei Roggendorf hatte am 20. April 2017 zwei Menschen das Leben gekostet, zwei weitere wurden schwer verletzt ("Heute" berichtete). Um 1.35 Uhr fuhr ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Melk auf ein Auto mit fünf Serben auf, das Auto kam ins Schleudern, prallte gegen eine Leitschiene, kam gegen Fahrtrichtung zu stehen. Ein nachkommender Lkw konnte nicht ausweichen, schob das unter das Führerhaus geklemmte Auto einige hundert Meter weiter, bis die verkeilten Fahrzeuge am Pannenstreifen zum Stillstand kamen.
Wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung musste der 33-Jährige nun vor den Richter treten. Laut Gutachter hatte eine Unaufmerksamkeit zum Crash geführt. Das Urteil: fünf Monate bedingt und 3.600 Euro Geldstrafe, nicht rechtskräftig.
(Lie)