Österreich

So zerstört ist das Auto nach der Bären-Kollision

Heute Redaktion
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Das 150 Kilo schwere Braunbär-Männchen überlebte die nächtliche Kollision mit einem Zeitungszusteller nicht. Der Lieferwagen wurde dabei arg ramponiert.

Nach einem kuriosen Unfall in der Nähe von Villach (Kärnten) gibt es Österreichs ersten verkehrstoten Bären – "heute.at" berichtete.

Zeitungszusteller Pawandeep S. fuhr am Montag um 2 Uhr Früh in seinem Lieferwagen die Vorderberger Straße entlang, als plötzlich ein Braunbär auf der Fahrbahn stand. Der 22-Jährige konnte nicht mehr bremsen und rammte das 150 Kilo schwere Pelztier.

Verletzt schleppte sich der Bär fort – Mitarbeiter der Stadtverwaltung fanden ihn einige Stunden später tot auf, rund 30 Meter vom Unfallort.

Wildbiologe Thomas Huber untersuchte den Kadaver: "Es handelt sich um ein älteres Männchen. Es hat wohl auf dem Acker Maiskolben gesucht. Dass es gegen das Auto gelaufen ist, ist ungewöhnlich."

Der Zusteller blieb zum Glück unverletzt. Traurig aber: In Kärnten gibt es jetzt nur noch sieben Bären.

(red)