Unfall mit Bim: Bub blickte auf das Handy

Montag um 17 Uhr kam es zu einem Unfall bei der Straßenbahnstation Dr. Karl Renner Ring.
Montag um 17 Uhr kam es zu einem Unfall bei der Straßenbahnstation Dr. Karl Renner Ring.Bild: Leserreporter
Gegen 17 Uhr kollidierte ein 12-Jähriger an der Haltestelle Volkstheater mit einer Straßenbahn. Der Bimfahrer bremste ab, der Bub kam ins Spital.

Gegen 17 Uhr soll am Montag ein Bub auf die Fahrbahn bei der Straßenbahnstation der Linie Zwei "Dr. Karl-Renner-Ring" (U3 Station Volkstheater) gelaufen sein. "Er hat auf sein Smartphone geblickt und erkannte nicht, dass eine Straßenbahn in die Station fuhr", so die Pressestelle der Wiener Linien. Da der Straßenbahnfahrer der Linie zwei, Richtung Friedrichs-Engels-Platz, beim Einfahren ins die Station langsam fuhr, konnten gröbere Verletzungen verhindert werden.

Bub erlitt Prellungen und Kopfverletzungen

"Der Bub erlitt Prellungen und leichte Kopfverletzungen, daher wurde er auch ins Krankenhaus gebracht", bestätigte die Wiener Berufsrettung. Immer mehr Unfälle passieren dadurch, dass Kinder und Erwachsene auf ihr Smartphone blicken und nicht aufmerksam im Verkehr sind. Die Wiener Linien produzierten aus diesem Grund sogar vor rund einem Jahr ein Erklärvideo (siehe unten).

Der Spot der Wiener Linien für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und mit den Öffis beschreibt, dass Kopfhörer oder auf das Handy blicken oder unachtsam telefonieren fatale Folgen haben könnte. Vor rund einem Jahr fiel ein neunjähriger Junge vom Bahnsteig auf die Gleise bei der U2 Station Praterstern, weil er auf sein Handy blickte. Er hatte Glück und kam ohne gröbere Verletzungen davon.

Gefährliche Ablenkung durch Handy auch beim Autofahren

Schon vor vier Jahren hat die Ablenkung durch das Handy in Österreich die Alkoholisierung als Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle abgelöst. Leider ist die Tendenz weiterhin steigend. Obwohl acht von zehn Lenkern selbst sagen, dass das Schreiben oder Lesen von Nachrichten ablenkt, nützt ein Drittel das Handy am Steuer – obwohl es verboten ist. Das ergab eine Umfrage des Ifes-Institus im Auftrag der Asfinag. Die Ablenkung ist aber eben auch als Fußgänger fatal.

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