Unfall mit Sobotka: Bub (9) im künstlichen Koma

Ein Begleitfahrzeug des Innenministers donnerte in den Gegenverkehr, dabei wurden fünf Menschen verletzt. Unter den Opfern ist ein Kind.

Wie berichtet war VP-Innenminister Wolfgang Sobotka am Samstag in einen schweren Unfall verwickelt. Ein 9-jähriger Bub befindet sich Tags darauf noch im künstlichen Tiefschlaf.

Sobotkas Chauffeur stieg um 20.30 Uhr in der Nähe von Griffen (Kärnten) wegen Wildwechsels auf die Bremse, ein nachfolgendes Auto mit Cobra-Beamten musste auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Dabei stieß der Audi A6 frontal mit dem Fahrzeug eines Klagenfurters zusammen. Der 48-Jährige wurde schwer verletzt und eingeklemmt, die Fahrzeuge völlig zerstört.

Kind im Koma

Besonders tragisch: In den Trümmern befand sich auch der 9-jährige Sohn des Mannes. Er trug schwere Verletzungen davon. Ärzte im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee versetzten ihn in ein künstliches Koma, berichtete die APA am Sonntag. Der Zustand des Buben sei aber stabil.

Die Staatsanwaltschaft hat nun einen Sachverständigen bestellt, der den Unfall untersuchen soll. Laut ersten Zeugenbefragungen war das Dienstauto zum Unfallzeitpunkt mit weniger als 50 km/h unterwegs. Drei Cobra-Personenschützer wurden leicht verletzt.

Der Minister überstand den Unfall ohne Blessuren. Schon im August waren Personenschützer des Innenministers in einen Unfall verwickelt. (red)

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