Unfall mit Tiertransporter sorgt für Sperre von A4

Auf der Ostautobahn hat sich in der Nacht auf Donnerstag in der Nähe von Fischamend ein schwerer Unfall ereignet. Ein Tiertransporter war erst gegen die Mittelleitschiene geprallt und danach gegen ein Tunnelportal gekracht. Der 52-jährige Lenker verstarb noch am Unfallort. Auch rund 25 Kühe überleben den Crash nicht.

Auf der Ostautobahn hat sich in der Nacht auf Donnerstag in der Nähe von Fischamend ein schwerer Unfall ereignet. Ein Tiertransporter war erst gegen die Mittelleitschiene geprallt und danach gegen ein Tunnelportal gekracht. Der 52-jährige Lenker verstarb noch am Unfallort. Auch rund 35 Kühe überleben den Crash nicht.

Der aus Kufstein stammende Lkw-Zug raste auf Höhe der Raststation Göttlesbrunn gegen das Tunnelportal. Da der Transporter zuvor die Mittelleitschiene gestreift hat, geht die Polizei davon aus, dass der Lenker hinter dem Steuer kurz eingenickt sein dürfte.

35 Kühe und Kälber tot

Den Einsatzkräften bot sich am Unfallort ein Bild des Grauens. Auf der Fahrbahn befanden sich zahlreiche tote wie auch lebende Kühe. Manche der Tiere waren verletzt und mussten noch vor Ort eingeschläfert werden. Rund 35 tote Kühe und Kälber mussten zum Teil mit Kränen geborgen werden.

Die Aufräumarbeiten dauern laut dem Ö3-Verkehrsfunk noch bis in den Vormittag hinein an. Statiker mussten zudem prüfen, ob das Tunnelportal durch den Aufprall einsturzgefährdet war. Die A4 war für mehrere Stunden in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr wurde über die Bundesstraßen B9 und B10 umgeleitet.

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