Sie raste 6 Menschen tot, nun heult Oligarchenkind

In Kharkiv (Ukraine) fuhr die 20-Jährige mit 100 Sachen über eine rote Ampel, sechs Menschen starben. Nun wird Alyona Z. der Prozess gemacht. Dicke Tränen vor Gericht.

"Es war wie eine Kriegszone", berichtet eine Augenzeugin des Unfalls, den die Oligarchentochter am 18. Oktober 2017 verursachte.

Mit über 100 km/h donnerte Alyona Z. damals mit ihrem Luxus-Lexus über eine rote Ampel, erfasste ein kreuzendes Auto und schleuderte dann in eine Fußgängergruppe. Sechs Menschen starben, sechs weitere wurden schwer verletzt - "heute.at" berichtete. Jetzt drohen der Tochter des Oligarchen Vasily Z. 10 Jahre Haft.

Nur Sekunden nach dem furchtbaren Crash bremsten sich die Bodyguards von Alyona Z. mit zwei Jeeps am Unfallort ein. Die Männer mussten die 20-Jährige vor der aufgebrachten Menge schützen.

Die junge Frau durfte nach drei Tagen in Polizeiarrest wieder nach Hause. In der Ukraine befürchten viele, dass sie durch ihren einflussreichen Vater einer langen Haftstrafe entgeht.

Vor Gericht kam es nun zu einem tränenreichen Auftritt der 20-jährigen Brünetten. Erst verweigerte sie die Aussage, dann wandte sie sich an die Hinterbliebenen der Opfer: "Ich sympathisiere mit Ihnen und bitte Sie um Vergebung". Sie lässt das Gericht wissen, dass sie jeden Tag für die Toten und Verletzten beten würde.

Auch ihr Vater fleht: "Auf unseren Knien bitten wir darum, dass die Familien der Verstorbenen und Geschädigten unserer Tochter vergeben."

Ermittler müssen nun noch herausfinden, ob Drogen im Spiel waren und ob es sich um ein illegales Straßenrennen gehandelt hat. Dann muss der Richter entscheiden, ob die Tochter des schwerreichen Energie-Unternehmers für mindestens 10 Jahre ins Gefängnis wandert, oder ihr eine mildere Strafe aufgebrummt wird.

(Red)

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