Unfallbilanz: Vier Tote am Pfingstwochenende

Ein Crash zwischen einem Pkw und einem Motorrad endete für den Biker in Radstadt tödlich.
Ein Crash zwischen einem Pkw und einem Motorrad endete für den Biker in Radstadt tödlich.Bild: FF Radstadt
Mehr Unfälle und Verletzte im diesjährigen Pfingstverkehr: Auch die Zahl der Alkoholanzeigen ist um fast 50 Prozent angestiegen.

Das diesjährige Pfingstwochenende endete für hunderte Österreicher dramatisch: Die Polizei verzeichnete in den vier Tagen ganze 462 "Verkehrsunfälle mit Personenschaden".

Die Zahl der Unfälle ist damit im Vergleich zum Vorjahr dramatisch angestiegen. Im Vergleichszeitraum 2016 waren es nur 341 Unfälle. Dieses Jahr wurde also ein Plus von 121 (35,5 Prozent) Verkehrsunglücken mit verletzten Personen verzeichnet.

An diesem verlängerten Wochenende kamen, wie im Vorjahr, wieder vier Menschen ums Leben – "heute.at" berichtete:

Kärnten: Motorradfahrer stirbt bei Kollision mit Pkw

NÖ: Nach Crash, Beifahrerin im Spital verstorben

OÖ: Junge Mutter stirbt bei Crash, ihr Sohn überlebt

Die Exekutive war an diesem Wochenende zu einer verstärkten Verkehrsüberwachung ausgerückt. 2017 scheint das Jahr der Raser zu sein: 69.015 Kraftfahrzeuglenker wurden wegen Überschreitung der höchst zulässigen Geschwindigkeit beanstandet (2016 wurden 11.159 Raser weniger erwischt).

Weiters wurden 391 Fahrzeuglenker wegen Trunkenheit am Steuer angezeigt, eine Zunahme um 46,4 Prozent. Und 226 Lenkern (+ 29,9 %) wurde an diesem Pfingstwochenende der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen. (red)

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