Zwei beinahe zeitgleiche Unfälle sorgten auf den Hauptverkehrsstrecken im Süden von Wien für kilometerlange Staus. Nach Informationen des ARBÖ waren die Wiener Außenringautobahn (A21) und die Wiener Außenringschnellstraße (S1) betroffen. Die S1 wurde im Zuge eines Unfalls in Richtung Schwechat komplett gesperrt.
Zu Mittag sorgte dann auch noch ein Unfall auf der A4 für einen Stau Richtung Ungarn.
Gegen 8.50 Uhr kollidierten kurz vor dem Tunnel Vösendorf auf der Wiener Außenringschnellstraße (S1) drei Lkw und ein PKW. Der verletzte Pkw-Lenker wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw und die Zugmaschine eines Lkw wurden abgeschleppt, die beiden anderen Lenker konnten die Fahrt selbstständig fortsetzen. Im Zuge der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die S1 in Richtung Schwechat zwischen dem Knoten Vösendorf und der Ausfahrt Vorarlberger Allee gesperrt werden. Auch die Abfahrten von der Südautobahn (A2) und der Wiener Außenringautobahn (A21) auf die Wiener Außenringschnellstraße wurden gesperrt. Im Zuge des Morgenverkehrs bildete sich ein Stau, der auf der Südautobahn gegen 09.30 Uhr rund 6 Kilometer bis zur Ausfahrt Industriezentrum Süd zurückreichte.
Unfall auf der Außenringautobahn
Ebenfalls gegen 08:50 Uhr ereignete sich auf der A21 in Richtung Südautobahn bei Gießhübl ein Unfall. Nach ersten Angaben von der Unfallstelle waren auch ein Anhänger beteiligt. Durch Fahrzeugteile und Personen auf der Fahrbahn war der rechte Fahrstreifen gesperrt. Auch hier bildete sich rasch ein kurzer Rückstau. "Auf den Ausweichrouten zur S1 und der A21 war für die Autofahrer einiges an Geduld gefragt. Auf der Südosttangente (A23) verloren Autofahrer in Richtung Norden zwischen dem Knoten Inzersdorf und dem Knoten Prater auf rund 10 Kilometern mehr als 30 Minuten", berichtet ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.
Lkw-Karambolage auf Ostautobahn
Zu Mittag hat dann ein weiterer Verkehrsunfall für eine Sperre der Ostautobahn (A4) Richtung Ungarn und somit für neuerliche Behinderungen gesorgt. In die Karambolage im Baustellenbereich zwischen dem Flughafen Wien und Fischamend waren laut Asfinag drei Lkw verwickelt. Wegen der Sperre, die bis zum Nachmittag aufrecht bleiben dürfte, bildete sich ein 12 Kilometer langer Stau.