Hunderttausende Einsätze fahren Polizei, Feuerwehr und Rettung jährlich. Auch Wiens Spitäler können sich nicht über zu wenig "Kundschaft" beklagen. Meist bleibt ihre Arbeit aber unbedankt. "Zu Unrecht", wie Beetle-Fahrerin Brigitte Loitzl findet.
Hunderttausende Einsätze fahren Polizei, Feuerwehr und Rettung jährlich. Auch Wiens Spitäler können sich nicht über zu wenig "Kundschaft" beklagen. Meist bleibt ihre Arbeit aber unbedankt. "Zu Unrecht", wie Beetle-Fahrerin Brigitte Loitzl findet.
Sie war eines der Opfer beim Tangenten-Crash vergangenen Dienstag, erlitt Wirbelbrüche: "Ein Lkw hat mein Auto gerammt, unter den Kastenwagen vor mir geschoben. Ich hab’ gedacht: Jetzt ist es vorbei!", erinnert sich die lebensfrohe Wienerin. Im UKH Meidling erholt sich Loitzl nun von Unfall und OP: "Ich habe höllische Schmerzen, aber jammern bringt nichts."
Und sie ist voll des Lobs für Retter und Spital: "Polizei, Rettung, Feuerwehr - die waren alle super! Und hier werde ich behandelt wie die Kaiserin von China. Auch das Essen ist toll - und ich bin heikel", strahlt Brigitte Loitzl, die sich bei allen ganz herzlich bedanken möchte. Warum? "Warum nicht? Wenn mir was nicht passt, sag’ ich’s ja auch!"
Claus Kramsl