Eine Nachricht, die bei vielen Frauen für großen Schock sorgen dürfte: Der "Tiroler Tageszeitung" zufolge mussten 10.000 Proben von Gebärmutterhalsabstrichen, die auf Krebs untersucht wurden, zur Nachkontrolle geschickt werden. Die Befunde waren fehlerhaft, verantwortlich dafür eine langjährige Mitarbeiterin.
Wie das passieren konnte? Bei positiven Ergebnissen gilt das Vieraugenprinzip, bei negativen hingegen sei bei mindestens zehn Prozent der als unauffällig eingestuften Fälle eine Nachkontrolle vorgesehen. Die Mitarbeiterin der Innsbrucker Pathologie habe das die letzten eineinhalb Jahre aber offenbar nicht berücksichtigt.
Das fatale: Mittlerweile wurden laut "TT" acht falsch klassifizierte Fälle entdeckt. Laut Innpath-Geschäftsführer Milan Pos seien dabei immerhin soweit bisher bekannt keine Krebserkrankungen übersehen worden. Jene acht "nicht erfreulichen" Fälle wurden bei der bereits erfolgten Nachkontrolle von 9.000 der 10.000 Proben gefunden.
Umgehend wurden darauf die Gynäkologen der Betroffenen informiert. "Die bisherigen Rückmeldungen ergaben Gott sei Dank keine negativen Folgen bzw. keine Hinweise auf eine Krebserkrankung", so Pos weiter.