Ungar kam wegen Sekundenschlafs von A9 ab

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Wegen Sekundenschlafs kam Mittwochfrüh ein Sattelzug mit Schlachtabfällen von der A9 ab und kippte um. Dabei wurde der Lenker leicht verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.
Ein 54-jähriger Ungar war gegen 01.45 Uhr mit einem mit 24 Tonnen Schlachtabfällen beladenen Sattelzug auf der A9 von Oberösterreich nach Landscha unterwegs. Wegen Sekundenschlafs verlor der Lenker die Herrschaft über das Fahrzeug, worauf der Sattelzug die Mittelleitschiene durchbrach und auf die Gegenfahrbahn der A9 geriet.

Das beschädigte und unlenkbare Fahrzeug durchstieß danach die Randleitschiene, fuhr über eine Böschung und schlitterte nach rund 15 Meter auf eine neben der A9 verlaufende Zubringerstraße. Hier kippte das Fahrzeug um, die Fleischabfälle wurden auf die Böschung geschleudert.

Der Lenker, der beim Anprall leicht verletzt wurde, konnte sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien und verständigte die Einsatzkräfte. Er wurde nach der Erstversorgung mit einer Schulterverletzung ins Unfallkrankenhaus Kalwang überstellt. Die A9 war in Fahrtrichtung Linz bis 02.45 Uhr gesperrt.
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