Ungewöhnliches Fluggerät landete in Wien

Pilotin Amanda Harrison machte einen Solo-Flug England-Australien. Eine Kollision mit einem Vogel hat sie zu einem Stopp gezwungen.
Am Montag ist ein ungewöhnliches Objekt auf dem Flughafen Wien-Schwechat gelandet: Eine DeHavilland Tiger Moth aus dem Jahr 1931, am Steuerknüppel Amanda Harrison (42). Die Engländerin befindet sich auf den Spuren von Flug-Pionierin Amy Johnson. Diese hatte 1930 als erste Frau diesen Weitstrecken-Flug absolviert.

Am Montag hat sie dabei einen ungeplanten Zwischenstopp in Wien eingelegt. Ein Vogel crashte in den Propeller des Doppeldeckers. Etwa zwei bis drei Tage soll die Reparatur in Anspruch nehmen. Harrison ist zuversichtlich, den Schaden selber beheben zu können. Bald soll es weiter Richtung Australien gehen.

Die tollkühne Pilotin



CommentCreated with Sketch.5 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Harrison hat schon als 14-jährige vom Fliegen geträumt. "Nach meinem ersten Flug war es um mich geschehen", wie sie sagt. Darum machte sie neben Schule und Uni eine ganze Reihe von Jobs, um sich ihren Flugschein zu finanzieren. Danach war es aber immer noch ein weiter Weg vom Zimmermädchen zur Berufspilotin. Denn, kaum die erträumte Piloten-Lizenz in der Tasche, crashten zwei Flugzeuge in die New Yorker Twin Towers. Ein Einbruch im internationalen Flugverkehr war die Folge, Jobs in der Luftfahrt-Branche rar.

Schicksalsschläge



Doch sie gab nicht auf und verlegte sich auf das Air-Racing, wo sich prompt große Erfolge einstellten, darunter der Sieg in der Frauenwertung bei der 75. Schneider-Trophy. Doch der nächste Schicksalsschlag folgte auf dem Fuß: Im November 2017 erhielt sie die Diagnose Krebs, den sie 2018 besiegte. Jetzt befindet sich die Power-Frau allein auf dem Weg nach Australien.

Mehr über Harrison unter: www.amandajharrison.com

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