Das Hantieren mit leicht entzündlichen und ätzenden Chemikalien wurde einem TU-Angestellten in Graz zum Verhängnis. Er wollte Kalium vernichten. Plötzlich war er in eine Stichflamme gehüllt.
Der 24-Jährige wollte das Kalium, das unter anderem äußerst aggressiv mit Wasser reagiert, mit einem Lösungsmittel vernichten. Statt dessen kam es zu einer chemischen Reaktion und eine Stichflamme schoss in die Höhe. Sie hüllte Oberkörper und Gesicht des Mannes ein.
Seine Kollegen zerrten den Verletzten sofort ihn die "Notdusche" im Labor, um ihn zu löschen. Der 24-Jährige wurde an Oberkörper und Gesicht schwer verletzt und ins Landeskrankenhaus Graz gebracht.
Auch im Labor brannte es, die Flammen dort wurden von den Mitarbeitern mit einem Feuerlöscher selbst eingedämmt.