Uni-Chef muss jede Nacht Nieren-Dialyse machen

Der selbst erkrankte JKU-Rektor Meinhard Lukas will Nierenkranken Mut machen.
Der selbst erkrankte JKU-Rektor Meinhard Lukas will Nierenkranken Mut machen.Bild: JKU
Meinhard Lukas hat erstmals geschildert, wie es ihm mit seiner schweren Nierenerkrankung geht. Er muss sich jede Nacht einer Dialyse unterziehen.

Mutige Offenheit vom Linzer Uni-Rektor Meinhard Lukas. Er schildert erstmals, wie es ihm mit seiner schweren Nierenerkrankung geht. Er leidet an chronischem Nierenversagen, vor knapp einem Jahr musste er deshalb im Spital behandelt werden.

„Wenn die eigenen Nieren versagen, wird einem schmerzlich bewusst, wie wichtig dieses Organ für den Organismus ist", so Lukas.



Jede Nacht Behandlung

Der Uni-Chef muss sich jede Nacht einer Bauchdialyse unterziehen. "Ausgereifte Medizintechnik" mache es ihm möglich, die Dialyse daheim durchzuführen.

Lukas ging anlässlich des Weltnierentags mit ersten Details über seine Erkrankung an die Öffentlichkeit. "Aus gutem Grund soll daher heute die enorme Bedeutung der Niere für den Menschen aufgezeigt werden. Im Gesundheitssystem muss alles getan werden, die Häufigkeit und die Auswirkungen von chronischen Nierenerkrankungen zu mindern", betonte der JKU-Rektor in einer Aussendung.

„Dazu gehört auch die Aufklärung, wie man sich davor schützen kann und wie man die Auswirkungen von Erkrankungen mindern kann. Dabei spielt die Früherkennung eine zentrale Rolle."

Mehr Informationen zu chronischem Nierenversagen finden Sie hier.

(rep)

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