Wirtschaft

Uni-Milliarde ist endgültig fix

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:25

Die angekündigte Hochschulmilliarde ist fix, wenn auch keine ganze Milliarde schwer. Zwischen 2013 und 2015 bekommen die Hochschulen 990 Mio. Euro zusätzlich, wie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben hat.

Die angekündigte Hochschulmilliarde ist fix, wenn auch keine ganze Milliarde schwer. Zwischen 2013 und 2015 bekommen die Hochschulen 990 Mio. Euro zusätzlich, wie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben hat.

Davon sind laut Töchterle 750 Mio. Euro "frisches Geld". 240 Mio. Euro "Offensivmittel" wurden zwar von der Regierung bereits 2010 bei der Budgetklausur zugesagt, mussten aber laut Minister angesichts der angespannten Budgetsituation erst "gesichert" werden.

In der laufenden Leistungsvereinbarungsperiode (2010-2012) bekommen die Unis insgesamt rund 6,5 Mrd. Euro plus diverse Offensivmittel. Dieses Globalbudget wird in der nächsten Periode 2013-2015 um 300 Mio. Euro erhöht. Gemeinsam mit Fachhochschulen und anderen Einrichtungen müssen die Unis um die Mittel aus einem 450 Mio. Euro schweren neuen "Hochschulplan-Strukturfonds" rittern, der mit dem geplanten Konzept für die österreichische Hochschullandschaft eingerichtet werden soll.

Die Eckpunkte des Hochschulplans hat Töchterle ebenfalls vorgestellt hat, allerdings unter Hinweis auf Abstimmungsbedarf mit dem Koalitionspartner nur in Überschriften. Geht es nach dem Wissenschaftsministerium, soll es in sechs bis acht Wochen eine Einigung mit der SPÖ geben.

Kritik von ÖH

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) betrachtet die heute präsentierten Eckpunkte des Hochschulplans von Minister Töchterle äußerst kritisch. "Die größte Gruppe der Hochschulen, die Studierenden, kommen im so genannten Hochschulplan nur im Zusammenhang mit Zugangsbeschränkungen vor", so Janine Wulz. "In die Entwicklung der Pläne wurden sie im Vorhinein nie eingebunden. Das Ergebnis nach eineinhalb Jahren ist dadurch ernüchternd und nichts Neues: eine Zusammenfassung der Wünsche des Ministeriums."

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