Uniqa streicht 600 Jobs, die meisten davon in Österreich

Der UNIQA-Tower in Wien. Archivbild, 2016
Der UNIQA-Tower in Wien. Archivbild, 2016Herbert Neubauer
Das neue Strategieprogramm des börsennotierten Versicherungskonzerns sieht radikal Einsparungen und eine Streichung von 600 Stellen vor. 

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der UNIQA Insurance Group AG haben am heutigen Mittwoch ein weitreichendes Strategieprogramm für die nächsten Jahre unter dem Namen UNIQA 3.0 beschlossen und genehmigt. Wie daraus hervorgeht, sollen dabei aber auch massig Stellen eingespart werden.

600 angestellte Mitarbeiter sollen bis 2022 abgebaut werden, die meisten davon in Österreich. Der Personalabbau solle aber "in möglichst großem Umfang" durch natürliche Abgänge und einvernehmliche Vertragslösungen über die Bühne gehen. Ein Sozialplan sei bereits aufgestellt worden, so UNIQA.

Durch die Streichungen werden im Konzernabschluss diesen Jahres voraussichtlich mit bis zu 110 Millione Euro zu Buche schlagen. Diese Ausgaben für Restrukturierungsmaßnahmen sollen aber durch die "angestrebten Einsparungen" von bis zu 50 Millionen Euro pro Jahr amortisiert werden.

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