Nur ein Tor in den letzten zehn Pflichtspielen – Cristiano Ronaldo erlebte schon bessere Zeiten in seiner von Bestleistungen gespickten Karriere. Fakt ist: "CR7" konnte Manchester United bislang nicht zum erhofften Aufschwung verhelfen. Der Klub liegt in der Premier League auf Rang vier, hat 19 Punkte Rückstand auf die Spitze.
Ronaldos Vertrag läuft noch bis 2023. Der Portugiese wäre also auch kommende Saison gesetzt. Allerdings hegt Interimscoach Ralf Rangnick, der nächstes Jahr als Berater bei den "Red Devils" werkt, Zweifel, ob der Superstar weiterhin das Potential zum Stammspieler hat.
Rangnick wies vor Kurzem darauf hin, dass United einen deutlich jüngeren Angreifer verpflichten müsse und bezeichnete den Bedarf im Sturm als "offensichtliche Sache".
Die "Manchester Evening News" berichten, dass Rangnick "große Vorbehalte" gegen Ronaldo habe. Der einzige Grund, warum er den 37-Jährigen noch nicht abgesetzt hat, sollen die Verletzungs- und Formprobleme der anderen Manchester-Angreifer sein.
Das "Problem" könnte sich von selbst lösen, denn auch Ronaldo ist mit seiner Situation nicht zufrieden. Zwischen den Zeilen deutete er jüngst einen möglichen Wechsel an. "Ich weiß, ich habe nicht mehr viele Jahre zu spielen, vier oder fünf noch. Wir werden sehen, und ich möchte noch mehr Titel gewinnen", sagte der Portugiese bei DAZN. Bayern München und Paris Saint-Germain werden immer wieder als mögliche Kandidaten genannt.