Der portugiesische Superstar bemühte sich in den letzten Wochen um einen Abgang von den "Red Devils". United verpasste die Qualifikation für die Champions League, Ronaldo will aber nur in der "Königsklasse" auflaufen. Darüber hinaus soll der 37-Jährige mit der Klubführung unzufrieden sein. Der Torjäger ließ den United-Trainingsauftakt aus, verpasste auch die Asien-Tour des Klubs, aus "familiären Gründen", wie es hieß.
Sein Star-Berater Jorge Mendes bot den fünfmaligen Weltfußballer derweil nahezu jedem europäischen Spitzenklub an. Darunter auch Bayern, Paris St.-Germain und Chelsea. Doch stets kamen Absagen. Der mittlerweile 37-Jährige passe nicht ins Konzept, hieß es, sein üppiges Gehalt von kolportierten 27 Millionen Euro netto schreckte wohl ebenfalls ab.
Am Dienstag folgte schließlich die Aussprache mit dem Klub. Ronaldo kam am Montagabend im Privatjet zurück auf die Insel, fuhr am Dienstag mit Berater Mendes am Klubgelände vor, um ein Gespräch mit Klub-Boss Richard Arnold zu führen. Ronaldos Berater wollte demnach den Wechselwunsch des Portugiesen untermauern. Doch der Premier-League-Klub bezog klar Stellung.
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, sei Ronaldo und seinem Berater mitgeteilt worden, dass der Klub weiter auf seinem Standpunkt beharre. Das heißt: Ronaldo darf den Verein in diesem Sommer nicht verlassen, der Klub denke gar nicht daran, den Portugiesen abzugeben. Coach Erik ten Hag betonte stets, fix mit Ronaldo zu planen, schließlich läuft der Vertrag des 37-Jährigen noch eine Saison.
Darüber hinaus berichtet die "Sun", dass bei den "Red Devils" bisher kein einziges Transferangebot für den 37-Jährigen eingelangt sei.