Universum

Heute: "Brahmaputra - Der große Fluss vom Himalaya".

Generelle Infos zur Doku-Reihe "Universum"

Die ORF-Produktion "Universum" ist eine Dokumentationsserie über Flora und Fauna und natürliche Weltwunder, die seit 1987 produziert wird. Die Serie begann 1987 mit der Folge "Das erste Paradies", die von David Attenborough produziert wurde und wurde ursprünglich jeden Dienstag ausgestrahlt. Aufgrund des Publikumserfolgs der qualitativ hochwertigen Dokumentationen wurden ab 1998 auch am Donnerstag-Abend Sendungen gezeigt, die vom Tier-Thema abweichen und sich mehr auf andere Aspekte des Universums konzentrieren.

"Universum" zeichnet sich durch seine tolle Bildqualität und Vielzahl von außergewöhnlichen Aufnahmen aus, die unsere Welt klar darstellt und Mysterien lüftet, welche dem Durchschnittsmenschen im Alltag nicht über den Weg laufen. Das ORF-Team arbeitet für die Sendung mit einer Vielzahl von Organisationen zusammen, so zum Beispiel dem britischen Sender BBC und der US-amerikanischen National Geopraphic Society. Allerdings werden oft auch Einzelproduktionen gezeigt.

Beliebt beim österreichischen Publikum ist "Universum" auch wegen der ruhigen, fesselnden Stimme des Erzählers Otto Clemens. "Universum" zeigt die eindrucksvollsten Aspekte der Natur, egal ob unter oder über Wasser. Für seine außergewöhnliche Kameraführung gewann die Sendung sogar 2008 einen Emmy bei der Verleihung der "News and Documentary-Emmys".

Zur Doku "Brahmaputra - Der große Fluss vom Himalaya":

Bangladesch - Von der Tiefebene zum Ozean.

In der Tiefebene von Assam umfasst der Brahmaputra ein Land von stiller Schönheit und schier unerschöpflichem Reichtum: Indiens magischen Kaziranga Nationalpark. Hier erinnert die Natur in ihrer Ursprünglichkeit und Vielfalt an längst vergangene Zeiten. Es ist eine Welt, die den Intervallen des Monsuns unterworfen ist. In den trockenen Perioden bildet der Fluss Inseln, in den Regenzeiten wiederum verschwinden ganze Regionen im Wasser. Bangladesch ist ein Land, das ganz auf Sand gebaut ist. Sand, den der Brahmaputra, der hier Jamuna heißt, aus dem Himalaya gebracht hat.

Fließend ist der Übergang zwischen Land und Wasser. Mehr als 100 Kilometer dringt das Salzwasser bei Flut ins Schwemmland vor. Im Schlick aus dem Himalaya jagen sich hier Krokodile und Bindenwarane gegenseitig, während Winkerkrabben wertvolle Nährstoffe aus dem Sand sieben. Das gigantische Mündungsdelta des Brahmaputra sucht weltweit seinesgleichen: Der große Fluss aus dem Himalaya hat sich längst mit dem Ganges und dem Meghna vereint und entlädt die nährstoffreichen Gaben vom Dach der Welt in die Tiefen des Indischen Ozeans. Lebensspender auch hier, mehr als 3.000 Kilometer von seinem Ursprung entfernt. (ppstv)

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