Unmut über mildes Urteil für Sexual-Straftäter

Unmut über Urteil
Unmut über UrteilGetty Images/iStockphoto (Symbol)
Ein 34-jähriger Weinviertler erhielt für die pornografische Darstellung eines 13-Jährigen eine bedingte Haftstrafe, im Internet gehen die Wogen hoch.

Ende vergangenen Jahres war ein Weinviertler (34) wegen der pornografischen Darstellung eines Teenagers zu sechs Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Die Milde der Strafe erregt nun in Teilen der ortsansässigen Bevölkerung Ärger und Besorgnis. Einige sehen auch die Politik gefordert, den Fall aufzuarbeiten.

Diskussion nach Facebook-Posting

Mit einiger Zeit Verzögerung sorgt nun auch ein Facebook-Posting, das seit vergangenem Freitagabend über die bestehende Bedrohung, mögliche "Gegenmaßnahmen", die psychologischen Hintergründe des Sachverhalts, aber auch die Rolle der sozialen Medien beinhaltet, für Diskussionen.

"Nach der Verurteilung hätte man seitens der Schulen ein Sicherheitskonzept erstellen und präsentieren können, um Kinder zu schützen und Eltern zu beruhigen, stattdessen folgte Schweigen, obwohl, oder vielleicht gerade weil es bereits mindestens ein Opfer gab", lautet etwa die Kritik. Pikant: Der Weinviertler soll bereits einmal auf der Liste der VP für die Wahl des Gemeinderates gestanden sein. 

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