Unser blauer Planet

Bild: Kein Anbieter
Land: GB/USA/D, Genre: Natur + Umwelt

Der renommierte Naturfilmer Alastair Fothergill war fünf Jahre unterwegs, um die Weltmeere filmisch zu dokumentieren. Die dabei entstandene Filmreihe enthüllt die Geheimisse der Ozeane. Im Mittelpunkt der ersten Folge steht die Erkenntnis, dass alles Leben in den Ozeanen abhängig ist von einer ständigen Versorgung mit Nährstoffen. Deren Verteilung übernehmen die Meeresströmungen, indem sie nährstoffreiches Wasser an die Oberfläche treiben. Im Ostpazifik, wo Cocos und die Galapagosinseln wie isolierte Berggipfel aus dem Meer ragen, treffen die Meeresströmungen auf ein Unterwassergebirge, das sie die Hänge aufwärts zwingt. Diese planktonreichen Gewässer locken riesige Schwärme von Fischen an, diese wiederum Haie und andere Raubfische. Auch vor der Küste Südafrikas ziehen Millionen Sardinen mit den küstennahen Strömungen vom Kap nordwärts, dicht gefolgt von Kaptölpeln, Haien und Delfinen. Nährstoffe allein reichen jedoch nicht aus, um Leben gedeihen zu lassen. Auch die Sonne ist lebenswichtig. Die Rückkehr der Sonne im Frühjahr der nördlichen Hemisphäre lässt Millionen Heringe zum Laichen nach Alaska ziehen. Die Fische und ihr Laich stehen am Beginn einer langen Nahrungskette, die von Krabben über Vögel bis zu Eisbären reicht. Der Frühling in Alaska lässt auch die Grauwale aus ihren Fortpflanzungsgebieten in der Sea of Cortez ins Beringmeer zurückkehren. Die Weibchen mit Kälbern ziehen langsamer und sind verwundbarer als ihre Artgenossen. Sie werden oft von Gruppen von Orcas verfolgt, an deren Verhalten erkennbar wird, weshalb sie auch Killerwale genannt werden: Sie haben es auf die Grauwalkälber abgesehen. Redaktionshinweis: Die weiteren Folgen der achtteiligen Reihe "Unser blauer Planet" zeigt 3sat an den folgenden Werktagen jeweils um 19.30 Uhr.

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