Unterstützung für Hebein aus den Bezirken

Bild: Helmut Graf

Im Kampf um temporäre Begegnungszonen stellen sich jetzt auch Silvia Nossek (Währing) und Uschi Lichtenegger (Leopoldstadt) hinter Vize-Stadtchefin Birgit Hebein.

Am Mittwoch war die grüne Vize-Stadt-Chefin mit dem Vorschlag vorgeprescht, während der Corona-Krise temporäre Begegnungszonen in Wien einzurichten. Die SPÖ hatte diesen Vorschlägen eine Absage erteilt. Jetzt stellen sich auch die beiden Grünen Bezirkschefinen hinter Hebein.

Per Aussendung ließ am Donnerstag wissen, das sie "sofort bereit" wäre, Straßen in der Leopoldstadt zu temporären Begegnungszonen zu machen. Laut Lichtenegger ist der "Donaukanal mit Spaziergängern überfüllt", der "Prater für viele Menschen zu weit weg und der Augarten ist immer noch geschlossen." Letzeres ein klarer Seitenhieb auf die türrkis-grüne Bundesregierung und die zuständige Ackerbau-Ministerien Elisabeth Köstinger, die am Mittwoch gemeint hatte, "die Bundesgärten bleiben zu." Die erste temporäre Begegnungszone könnte laut Lichtenegger in der Alliiertenstraße entstehen.

Auch Währing unterstütz die temporären Begegnungszonen

„Währing ist zwar ein Bezirk mit viel Grünraum, aber es gibt Grätzel, die sehr eng sind und wo die Menschen keinen Park in der Nähe haben. Dort ist es sinnvoll, Straßen zu öffnen, damit sie frische Luft schnappen und sich unter Wahrung des geforderten Abstands die Beine vertreten können", meint Nossek. Als erste temporäre Begegnungszone im 18. Bezirk schwebt ihr das Kreuzgassenviertel vor. „Einen längeren Straßenzug im dichtverbauten Gebiet als temporäre Begegnungszone zu öffnen, wie beispielsweise die Schopenhauerstraße, das wäre wirklich eine Erleichterung für die Anwohner*nnen", so Nossek.

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