Den heißesten Tag des Jahres verpasst Österreich am Montag knapp. "Heute wird es mit verbreitet 30 bis 36 Grad in Sicht zwar richtig heiß, der derzeitige Jahreshöchstwert von 37,8 Grad verzeichnet in Seibersdorf in Niederösterreich am vergangenen Samstag, dem 23. Juli, wird aber aller Voraussicht nach sehr knapp verfehlt", sagt der Ubimet-Meteorologe Michele Salmi. Hotspot des Tages werde "eindeutig die Region von Oberösterreich über Niederösterreich und Wien bis ins Nordburgenland" sein, wo gegen 16 Uhr ganz vereinzelt auch die 37-Grad-Marke geknackt werden könnte.
„"Am heutigen Abend und in der Nacht auf Dienstag muss man vor allem im Westen, etwa von Vorarlberg bis Oberösterreich, lokal mit Hagel, Starkregen und Sturmböen rechnen"“
"Auch im Inntal sind ähnliche Höchstwerte einzuplanen, ansonsten bleiben die Temperaturen meist knapp unter der 35-Grad-Marke", so Salmi. Und dann kracht es gewaltig. "Ab dem Abend muss man in Vorarlberg und Nordtirol mit den ersten, teils schweren Gewittern rechnen. Diese breiten sich in der Nacht auf Dienstag allmählich ostwärts aus und erreichen bald auch das Salzburger Land und Oberösterreich. Bis Dienstagmorgen erreicht die Front dann auch den Osten und Süden des Landes, sodass der Dienstag landesweit recht unbeständig und regional gewittrig startet", so der Wetter-Experte.
"Am heutigen Abend und in der Nacht auf Dienstag muss man vor allem im Westen, etwa von Vorarlberg bis Oberösterreich, lokal mit Hagel, Starkregen und Sturmböen rechnen", so Salmi. Im Donauraum frische in der zweite Nachthälfte auch abseits von Gewittern kräftiger Westwind auf, der Dienstagfrüh auch Wien und das Nordburgenland mit teils stürmischen Böen erreiche. "Am Dienstag selbst wird dann vor allem im Süden des Landes mit den durchziehenden Gewittern punktuell zu heftigem Starkregen und entsprechend zu lokalen Überflutungen und Muren kommen."
„"Dienstagfrüh muss man dann auch in Wien mit ein paar Gewittern rechnen, wobei diese nur kurzzeitig Starkregen bringen werden"“
Selbst die Bundeshauptstadt wird etwas von den Unwettern abbekommen: "Die Vorboten der voranschreitenden Kaltfront wird man in Wien schon in der zweiten Nachthälfte in Form von teils stürmisch auffrischendem West- bis Nordwestwind spüren. Dienstagfrüh muss man dann auch in Wien mit ein paar Gewittern rechnen, wobei diese nur kurzzeitig Starkregen bringen werden. Nach einer kurzen, trockenen Pause am Vormittag sind dann am Nachmittag neuerlich einzelne Gewitter mit Starkregen möglich. Auch kleiner Hagel kann nicht ganz ausgeschlossen werden."