Unwetter: Alarmstufe Rot in drei Bundesländern!

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SymbolfotoBild: Leserreporter
Das Wetter am heutigen Mittwoch bringt neben Hitze heftige Gewitter. Jetzt gerade in Niederösterreich, der Steiermark und in Kärnten.

Der Einfluss eines ausgeprägten Tiefs über Nordwesteuropa nimmt zu und macht sich im Ostalpenraum durch vermehrte Gewittertätigkeit bemerkbar. Mit einer südwestlichen Strömung werden sommerlich heiße, teils feuchte und labil geschichtete Luftmassen ins Land gesteuert.

Von Salzburg bis zum westlichen Niederösterreich sind bereits seit dem Morgen lokale Schauer und Gewitter unterwegs, sonst bleibt es noch weitgehend trocken. Schon ab Mittag beginnt die Atmosphäre in der schwülheißen Luft aber wieder zu brodeln und es bilden sich mächtige Quellwolken.

Es drohen heftige Gewitter

Ab Mittag entstehen in den Alpen, bevorzugt jedoch im östlichen und südlichen Bergland, teils kräftige Schauer und Gewitter. Einzelne von ihnen können auch ins östliche Flach- und Hügelland ziehen. Im Westen steigt die Gewittergefahr erst zum Abend hin wieder an.

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Die Temperaturen liegen am Mittwoch meist zwischen 30 und 34 Grad. Dien gefühlte Temperatur ist jedoch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit wesentlich höher.

Erste Unwetter Dienstagabend

Den Auftakt zu dieser gewittrigen Wetterphase bildete bereits der Dienstag: Von Vorarlberg bis in die westliche Obersteiermark gingen zahlreiche und mitunter kräftige Gewitter nieder. Laut Ubimet blitzte es dabei insgesamt 40.897 mal, davon 18.051 mal in Tirol.

Der blitzreichste Ort war Neustift im Stubaital mit 1.331 Blitzen, am relativ öftesten blitzte es mit 27,19 Entladungen pro Quadratkilometer in der Vorarlberger Gemeinde Riefensberg. Der stärkste Blitze entlud sich mit 182.000 Ampere im Kärntner Millstatt.

Im Tiroler Strengen am Arlberg schüttete es am Dienstag 42 Liter pro Quadratmeter, in Warth am Arlberg 41 Liter und im Kärntner Kals am Großglockner 26 Liter pro Quadratmeter. (Red)

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