Großalarm am Montagabend für knapp 500 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Gänserndorf: Ein heftiges Unwetter brachte so viel Regen, dass ganze Ortschaften binnen weniger Minuten überflutet wurden. Der Einsatzmarathon der Feuerwehrmitglieder dauerte bis nach Mitternacht an – es galt, die gefluteten Ortsteile abzupumpen und überschwemmte Keller trockenzulegen.
Drei Großpumpen im Non-Stop-Betrieb
"Am stärksten traf es die Gemeinden Auersthal, Raggendorf, Mühlleiten, Rutzendorf, Oberhausen, Wittau, Obersiebenbrunn, Untersiebenbrunn und Leopoldsdorf – das Wasser stand dort teils hüfthoch, drei Großpumpen des Landesfeuerwehrverbandes mussten angefordert werden, um die Wassermassen in den Griff zu bekommen", erklärt Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos NÖ.
Auch zahlreiche Bäume waren beim Sturm umgestürzt, Strommasten wurden eingeknickt und landeten auf Hausdächern.
Verletzte gab es glücklicherweise keine, die Schäden sind allerdings enorm. Die Aufräumarbeiten werden vermutlich den ganzen Dienstag andauern.
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(nit)