Wetter

Überflutungsgefahr: Regen-Walze sorgt für Warnstufe Rot

Eine Kaltfront bringt am Donnerstag jede Menge Regen nach Österreich! In Teilen des Landes wurde die erhöhte Wetter-Warnstufe ausgerufen.
09.06.2022, 11:31

Das Wetter spielt am 9. Juni in Österreich komplett verrückt – "Heute" berichtete. Während im Osten des Landes die Sonne scheint, fallen im Westen kräftiger Regen – und sogar Schnee. Derzeit sind es aber vor allem die starken Regenfälle, die den Wetter-Experten Sorgen bereitet.

Denn in weiten Teilen der Alpenrepublik schüttet es bereits wie aus Kübeln. Die Österreichische Unwetterzentrale hat daher für mehrere Bundesländer die rote Wetter-Warnstufe ausgerufen. Diese gilt aktuell für Tirol, Salzburg und Oberösterreich – hier wird vor starkem Regen gewarnt.

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Warnung vor Hagel-Gewittern

Und auch in Niederösterreich, der Steiermark und in Kärnten regnet es bereits ordentlich. In Vorarlberg, dem Burgenland und der Bundeshauptstadt wird hingegen vor Hagel-Gewittern, Regen sowie einem kräftigen Sturm gewarnt. Die Wetter-Lage kann sich aber rasch ändern.

Die Prognose

Der Donnerstag zeigt sich generell von seiner unbeständigen Seite, tagsüber wird es überall nass, lokal kommen erneut ergiebige Mengen zusammen, vereinzelt ziehen auch gewittrige Schauer durch. Dazu weht besonders entlang der Alpen, am Alpenostrand und stellenweise auch im östlichen Flachland kräftiger bis stürmischer, teils föhniger Nordwestwind.

Der Freitag beginnt verbreitet trüb und nass. Besonders im Osten regnet es lokal noch kräftig. Am ehesten bleibt es von Osttirol bis nach Oberkärnten trocken. Ab Mittag trocknet es dann im restlichen Land von Westen her ab und auch die Sonne lässt sich besonders im äußersten Westen und Süden wieder öfter blicken. Im Laufe des Nachmittags lässt auch der Nordföhn mehr und mehr nach, nur im Osten weht lebhafter bis kräftiger Nordwind mit vereinzelten Sturmböen im Seewinkel.

Am Samstag halten sich in der Früh noch lokal Restwolken. Im Tagesverlauf gehen sich aber viel Sonnenstunden aus. Zum Nachmittag entwickeln sich verbreitet flache Quellwolken, diese beeinflussen den freundlichen Eindruck aber kaum. Dabei weht im Osten lebhafter Nordwind. Die Temperaturen steigen wieder an und erreichen sommerliche Werte.

Auch der Sonntag beginnt meist heiter und sonnig. Tagsüber bilden sich erneut vor allem über dem Bergland Quellwolken, die bleiben aber harmlos. Erst am späten Abend machen sich in Vorarlberg und dem Tiroler Oberland Schauer mit einzelnen Gewittern bemerkbar. Dazu weht schwach bis mäßiger Wind.

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