Hagel groß wie Tennisbälle lenkte Flugzeuge nach Linz

Zehn Maschinen mussten aufgrund von heftigen Unwettern im benachbarten Bayern zu Pfingten am Linzer Flughafen einen Zwischenstopp einlegen.
So viele Maschinen sind schon lange nicht mehr an einem Tag am Linzer Flughafen gelandet. Zu Pfingsten, genauer gesagt Montagabend, herrschte ein regelrechter Ansturm auf den Airport in Hörsching (Bez. Linz-Land).

Die Landungen in Oberösterreichs Hauptstadt waren aber allesamt unfreiwillig. Denn aufgrund der heftigen Unwetter in Bayern mussten die Piloten anstelle des "Franz Josef Strauß"-Flughafens in München Linz ansteuern.

"Insgesamt landeten zehn Flugzeuge bei uns. Es hat alles reibungslos funktioniert. Insgesamt hätten wir rund 13 Maschinen aufnehmen können", so Pressesprecher Ingo Hagedorn zu "Heute".

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Die schweren Unwetter gingen im südlichen Bayern bzw. Ostallgäu nieder. Laut Feuerwehr und Polizei wurden durch den Hagel oder auch durch umstürzende Bäume mehrere Menschen verletzt. Augenzeugen berichteten von Hagelkörnern in Golf- bzw. Tennisballgröße.

Es standen zudem laut Einsatzkräften mehrere Häuser unter Wasser, viele Autoscheiben und Dachfenster gingen zu Bruch.

An Oberösterreich zog das Gewitter vorbei.

Auch die Maschinen "parkten" nicht lange am Linzer Flughafen. Schon um 21.15 Uhr konnte das letzte Flugzeug OÖ wieder verlassen. Hagedorn: "Es hat sich alles zwischen 18.45 und 21.15 Uhr abgespielt. Die Passagiere konnten in der Zwischenzeit in der Maschine bleiben."

Seit Dienstagfrüh herrscht wieder Normal-Betrieb am Flughafen in Hörsching.



(mip)

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